Stressmanagement
Tai Chi - Qigong

Schlüsselwort: Tai Chi

Arthrose in den Knien stark gestiegen

Dirk Ortlinghaus

"Der Anteil der Menschen mit schmerzhaften Kniearthrosen hat sich seit der frühindustriellen Zeit mehr als verdoppelt" gibt die Frankfurter Rundschau von Montag, den 11. September eine US-Studie wieder. Die Forscher fanden heraus, dass die Knieprobleme mehr mit unserer modernen Lebensumwelt zu tun haben, als mit dem zunehmenden Alter und/oder dem zunehmenden Gewicht.Hauptproblem bei Arthrose ist die Rückbildung von Knorpel. Auch wenn noch weiterer Forschungsbedarf gesehen wird schon die folgende Schlussfolgerung gezogen: Zu wenig Bewegung und dadurch bedingt weniger Muskeln und Knorpel. Ernährung mit uo viel raffinierten Kohlenhydraten, zuviel Bewegung auf asphaltierten Straßen, in falschen Schuhen und Übergewicht. Aus anderen Studien wissen wir, das der Knorpel in den Gelenken nur mit Nährstoffen versorgt wird, wenn das Gelenk bewegt wird.

Qigong und Tai Chi sind somit ideal geeignet für eine sinnvolle, nachhaltige Prävention. Es wird auf eine gute Auf- und Ausrichtung der Gelenke geachtet und die weichen, runden, sanften Bewegungen halten alle Gelenke in Bewegung. Durch die langsamen und aufgerichteten Bewegungen werden die Füße wieder aufgerichtet. Dies führt wiederum auch zu einer besseren Haltung der Knie und der Hüfte.
Die Lebenshaltung und der Umgang mit Mustern steht auch im Mittelpunkt bei Qigong und Tai Chi. Somit werden immer mehr Verhaltensweisen hinterfragt und das potential für Veränderung selber entdeckt. Die Gefahr von Arthrose kann damit deutlich reduziert werden. Darüber hinaus halten viele Ärzte die Bewegung auch für sinnvoll bei schon bestehender Arthrose.

Tai Chi fördert die Kunst des Lebens und Lebenskompetenz

Bettina Sieber

Was bewirkt Tai Chi bei gesunden Personen? Dieser Frage ging Friederike Beier in ihrer Doktorarbeit nach, deren Ergebnisse sie in Auszügen am diesjährigen Kongress des Taijiquan & Qigong Netzwerkes Deutschland e.V. in Frankfurt am Main präsentierte. Die Basis der Untersuchung stellen qualitative Interviews dar. Befragt wurden Tai Chi Spieler aus dem Raum Heidelberg und Bayreuth, die die Bewegungskunst schon seit mehreren Jahren praktizieren. Die Zeitspanne lag zwischen drei und 25 Jahren.

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